Atlas Subtitler

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Atlas Subtitler wurde ursprünglich zur Verwendung von Untertiteln auf der Dreambox konzipiert. Die Dreambox ist seit Jahren von den Anwendern zur besten Box zum Schauen von Filmen gewählt worden. Wegen ihrer offenen Architektur konnte sie praktisch von jeder Person mit ein wenig Informatikkenntnissen verbessert werden. Deshalb hat Atlas Subtitler ein paar Funktionen, die nur auf die Dreambox bzw. VU+ zugeschnitten sind:

Netzwerk Gerätename: Eine Netzwerkfreigabe, an die die Box angeschlossen ist. Entweder ein zugeordneter Name im DOS-Stil (z. B. Z:\) oder der reine Gerätename in der Form "\\dm900\box\" oder ähnlich. Es kann auch eine IP sein, z. B. "\\192.160.1.2\". Dieser Laufwerks-/Netzwerkname sollte den Ordner "\usr\share\enigma2" enthalten, in dem sich die gesamte Firmware befindet. In diesem Ordner können sich mehrere XML-Dateien mit Skins (=Dialogspezifikationen) befinden. Wenn Sie auf die Schaltfläche " Laden..." klicken, werden alle darin enthaltenen Ordner durchsucht und die gefundenen Skins in einer Auswahlbox präsentiert.

Welche Skin-Datei die richtige ist, hängt von der Bildschirmgröße, dem Boxenmodell und der darauf installierten Firmware (genannt "Image") ab. Das Newnigma2-Image im folgenden Kapitel auf einer DM900 verwendet zum Beispiel die Skin aus dem Unterordner "Nuke.Evo". Wenn Sie unsicher sind, laden Sie einfach die Skin und überprüfen Sie die Bildschirmgröße. Die Firmware wird eine Skin auswählen, die zu der Größe des angeschlossenen Fernsehers passt. Andernfalls müssen Sie es vielleicht einfach ausprobieren. Sie können auch die gleichen Änderungen an allen passenden Skins vornehmen, damit Sie die Box nicht mehrmals neu starten müssen.

Die Position der angezeigten Untertitel wird aus der ausgewählten Skin-Datei gelesen. Die Schaltflächen auf der rechten Seite sind die optimierten Positionen. Die obere ist besonders nützlich für ein Video, bei dem die Untertitel bereits am unteren Rand eingebrannt sind, aber nicht in einer verständlichen Sprache. Wenn man dann heruntergeladene Untertitel hinzufügt, würde das in einem Durcheinander enden. Die Lösung ist diese Schaltfläche, die die heruntergeladenen Untertitel einfach an den oberen Rand verschiebt.


Untertitel für Filme auf der Dreambox bzw. VU+

Atlas Subtitler kann sozuagen als Plugin für die Dreambox fungieren, um bequem und sicher direkt mit der Fernsteuerung Untertitel für Filme herunterzuladen. Als Vorteil gegenüber den üblichen Dreambox-Plugins besteht bei Atlas Subtitler kein Risiko, dass die Box abstürzen könnte. Zudem können viel mehr Dinge damit gemacht werden, wie zB. Verschieben der Untertiteltimings (synchronisieren), Aufbereiten der Untertitel speziell für die Dreambox, verwalten einer Liste der gesehenen Filme usw. Und wie macht man das? Von der Basis her angefangen:

  1. Kauf einer Dreambox. Wir empfehlen stets, die originale Dreambox zu kaufen und nicht eine VU+, da die Dreambox das hochqualitative Original ist, während VU+ nur eine Low-quality-Asien-Kopie. Dieses Reverse-Engineering und Kopieren ist sehr unfair gegenüber dem Dreambox-Hersteller, der viel Arbeit in die Dreambox-Konstruktion gesteckt hat und es immer noch tut. Die Dreambox wurde von den TV-Box-Anwendern über Jahre auf Platz 1 gewählt, und das sollte wertgeschätzt werden. Die kleinen Unterschiede der VU+ sorgen oft für Inkompatibilitäten mit der originalen Dreambox-Software, die die Anwender nachher nerven. Also besser beim Original bleiben.

    Und noch ein Tipp: Wir finden dass die älteren Fernbedienungen bis Modell RC10 wesentlich besser waren als die RC20 (ist leider so). Wir empfehlen daher, zusätzlich zur Box noch eine RC10 zu kaufen.

  2. Beschaffung einer Festplatte. Es kann entweder eine für die vorhandene Schublade, oder sonst eine per USB-A angeschlossene sein. Die Schublade kann max. die Grösse von 3.5-Zoll aufnehmen (beim Beispiel DM 900). Zur Zeit dieses Texts ist die max. Speicherkapazität einer 3.5-Zoll SSDs um die 2 TB. Da wir eine negative Erfahrung hatten mit unserer Samsung 870 EVO 2TB, kaputt nach 6 Monaten, raten wir von dieser Serie ab, um auf der sicheren Seite zu sein. Das Installieren der internen Festplatte geht ohne Aufzuschrauben, einfach nur Einschieben in die Box mit der dafür vorgesehenen Schublade.

  3. Das NewNigma2-Image in die Box reinflashen. Dazu gibt es Anleitungen im Internet. Bei den meisten Modellen wird es gemacht, indem man beim Neustart eine Taste der Box gedrückt hält und dann einen Webbrowser auf die IP der Box ansetzt und das Image hochlädt. Danach fügt man noch das Enhanced Movie Center-Plugin (EMC) hinzu. Mit dem EMC kann man sehr bequem Filme schauen, es zeigt aber leider die zugehörigen Untertiteldateien nicht an. Man sollte auch sicherstellen, dass man die neueste Version hat, da dort noch ein paar Bugs korrigiert sind, die in der Version im Image noch drin sind (kann sich jederzeit ändern). Das macht man im Prinzip mit GithubPluginUpdater oder sonst durch Herunterladen der Plugins von github (=OpenSource-Server) und Kopieren über das vorhandene. Im Kapitel hier unterhalb findet man eine korrigierte Variante des Plugins, das zusätzlich noch Funktionen für Subtitler enthält. Das Plugin ist auf der Box zu finden im Ordner "\usr\lib\enigma2\python\Plugins\Extensions\EnhancedMovieCenter". Nicht vergessen vor dem Einspielen stets ein Backup der alten Dateien zu machen.

    Um die Untertiteldateien zu sehen und leicht umbenennen zu können, empfehlen wir auch das DreamExplorer-Plugin zu installieren. Ebenfalls im Kapitel unten ist eine für Subtitler optimierte Version. Das Plugin ist auf der Box zu finden in "\usr\lib\enigma2\python\Plugins\Extensions\DreamExplorer". Falls die Untertiteldateien im DreamExplorer nicht erscheinen werden, den Audio-Knopf auf der Fernbedienung drücken. Dadurch wird das Filtern auf Filme deaktiviert und die Dateien sichtbar.


  4. Sicherstellen, dass die Filme der Box vom Netzwerk aus sichtbar sind. Man macht also quasi einen Datei-Server aus der Box. Die neueren Images der Box-Software können das bereits von sich aus. Falls das verwendete Image das nicht kann, installiert man die Samba-Erweiterung in der Dreambox. Noch ein Mal, das ist in diversen Texten im Netz ausführlich dokumentiert. Das alles geht wohl auch mit anderen Images (Merlin ua.), wurde aber von uns nicht getestet. Vermutlich geht das alles auch für die VU+.

  5. Man installiert Atlas Subtitler auf irgendeinem der Windows-PCs bzw. Notebooks im Netzwerk.

  6. Man startet Atlas Subtitler und geht in die Einstellung RemoteSubz hinein. Dort fügt man den obersten Ordner der Filmehierarchie der Dreambox (zB. Y:\movie) hinzu. Als 'Player-Profil' wählt man das vordefinierte 'Dreambox und VU+'. Je nach Breite des angeschlossenen TVs kann man unter 'Max. Log-Breite' eine kleinere Zahl, bis runter zu 68 eingeben. Zum Schluss aktiviert und markiert man den Eintrag und drückt noch unten den Knopf 'Kopiere Hilfedatei'. Dann bestätigt man den Dialog.

  7. Nun kann nun auf der Box einfach zwei Grossbuchstaben und einen Leerschlag am Anfang bei einem Video- bzw. Ordnernamen einfügen und schon wird die Aktion ausgeführt. Man kann in der Datei Atlas Subtitler RemoteSubz Hilfe.txt nachschauen, wie die Kürzel heissen.

  8. Wir empfehlen als optionalen Zusatz noch den Einbau eines Lüfters. Hier gibt es eine einfache Anleitung, wie wir das selbst erfolgreich durchgeführt haben.

Verbesserter Quellcode für die Dreambox NewNigma2 Firmware

Atlas Informatik hat einige Verbesserungen an einigen der Python-Dateien der empfohlenen Software im obigen Kapitel vorgenommen. Diese Verbesserungen erleichtern zum Beispiel den Umgang mit Untertiteldateien wie *.srt. Andere Verbesserungen verringern das Risiko so genannter 'Green Screens', die die Benutzeroberfläche abrupt anhalten und zu einem automatischen Neustart der Box führen. Durch sorgfältigere Programmierung können diese vermieden werden. Diese Verbesserungen wurden auch in das Quellcode-Repository hochgeladen, aber manchmal ist es schwierig, sie in die verteilte Firmware aufzunehmen (es scheint eine gewissen Widerstand in der Community zu geben). Man kann sie darum direkt von hier herunterladen, aber es gibt keine Garantie dafür, dass sie mit zukünftigen Firmware-Releases zusammenarbeiten werden. Am besten macht man einfach eine Sicherungskopie des alten Quellcodes und probiert sie aus.

  • Enhanced Movie Center (EMC) Verbesserungen:
    • Umbenennen eines Films direkt per Blaue Taste
    • Korrigiertes Umbenennen wenn Umlaute im Dateiname
    • Kein Green-Screen wenn das Umbenennen fehlschlägt
  • DreamExplorer Verbesserungen:
    • Neue Funktion 'Ende anzeigen' auf der blauen Schaltfläche
    • Abspeichern des aktuellen Verzeichnisses beim Verlassen
    • Größere Breite der Dialogelemente für die Auflösung 1920+
    • Vermeidung eines Greenscreens, wenn eine Datei fehlt

Diese Dateien können einfach über die vorhandenen Dateien kopiert werden, nachdem eine Sicherungskopie der Originale erstellt wurde. Der Speicherort in der Box befindet sich grundsätzlich unterhalb von "\usr\lib\enigma2\python\Plugins\Extensions".

 

 

 

 

 

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